וַיְהִי֩ בַיָּמִ֨ים הָֽרַבִּ֜ים הָהֵ֗ם וַיָּ֙מׇת֙ מֶ֣לֶךְ מִצְרַ֔יִם וַיֵּאָנְח֧וּ בְנֵֽי־יִשְׂרָאֵ֛ל מִן־הָעֲבֹדָ֖ה וַיִּזְעָ֑קוּ וַתַּ֧עַל שַׁוְעָתָ֛ם אֶל־הָאֱלֹקים מִן־הָעֲבֹדָֽה׃
Während jener langen Zeit starb der König von Ägypten, und [noch immer] ächzten die Kinder Israel unter der Arbeit und wehklagten wegen der Arbeit, und ihr Geschrei stieg empor zu G’tt.
וַיִּשְׁמַ֥ע אֱלקים אֶת־נַאֲקָתָ֑ם וַיִּזְכֹּ֤ר אֱלֹקים֙ אֶת־בְּרִית֔וֹ אֶת־אַבְרָהָ֖ם אֶת־יִצְחָ֥ק וְאֶֽת־יַעֲקֹֽב׃
G’tt vernahm ihr Wehgeschrei und gedachte seines Bundes mit Abraham, Isak und Jakob.
וַיַּ֥רְא אֱלֹקים אֶת־בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל וַיֵּ֖דַע אֱלֹקים׃
Und G’tt sah die Kinder Israel und merkte [auf sie].
Der Allmächtige kannte das Leiden der Israeliten, noch bevor Er es hörte, sich erinnerte und sah …
Aber die Heilige Thora lehrt uns wie wir uns verhalten sollen.
Bilden wir uns niemals eine Meinung über etwas oder jemanden, es sei denn: wir haben gut gehört, wir haben uns gut an alles erinnert, was passiert ist, und wir haben gut gesehen, – nur dann werden wir wissen wie es wirklich ist!
Beste Wünsche
Rabbiner Chaim Michael Biberfeld

